大阪にようこそ!


8 Stunden??? Die Busfahrt von Tokyo nach Osaka  über Kyoto dauerte etwa 8 Stunden. Das wird ein ganz schön schlauchender Tag … oder? Glücklicherweise hatte der Bus in jedem Sitz einen Fernseher mit überraschend gutem Angebot. Nicht ganz so viel wie im Flugzeug aber hey, mehr japanische Programme.

Sogar ein Lupin-Film war dabei, den Alex am liebsten zwei mal hintereinander geguckt hätte. Aber solche Reisen können nicht immer nur schön sein. Ein Negativpunkt bei der Reise: kaum aus Zentraltokyo raus, Stau wegen Baustelle. Tja schon waren es zwei Stunden mehr. Egal, der Bus war recht komfortabel mit Schlafkaputzen, Fernseh- und Radioprogramm (auch Live) und Stromanschlüsse. Wir haben auch aller 2 Stunden Halt an einem Rastplatz gemacht, wo wir 10-15 Minuten Zeit hatten, durch die Souvenirshops zu rushen. Außerdem gabs ja genug Blogartikel zu schreiben *hust*.

Die Stunden zogen dahin und als kleine Sneak Peak sind wir sogar bereits durch Kyoto gefahren. Durch die dort bereits herrschende Dunkelheit konnten wir allerdings nicht viel erkennen. Außerdem wollten wir uns natürlich die Vorfreude nicht nehmen lassen. Nach etwa 11 Stunden sind wir dann auch endlich in Osaka angelangt. Nun hieß es mit Marschgepäck ab zum 駅 (eki – Bahnhof) und dann mit einem hoffentlich simplen Verkehrsnetz zu unserer Haltestelle und dort weiter in die Unterkunft. Tja … über das Osaka-sche Bahnnetz werde ich mich sicherlich später noch zur Genüge auslassen. Anyway, der Weg von unserer Haltestelle zur Unterkunft war recht kurz und trotz der Dunkelheit gut findbar. Etwas verwirrend war der Gang zu den Zimmern, der teilweise offen war und an einen Schulflur erinnerte. 

Klein war der Raum, reichte aber als Crash Place für zwei. Wider Erwarten war er sogar ganz gut ausgestattet: Futons, Kühlschrank, Mikrowelle, Toaster, Fernseher, defekter Air Conditioner, Ventilator, Heizer und mit eigenem Waschbecken, sodass man das gemeinsame Bad nicht extra zum Zähne putzen nutzen musste. Der Boden war ein falscher Tatami-Boden, also ein dünnes Ausrollimitat ähnlich einem Teppich, was optisch allerdings für das ungeübte Auge sehr schnell zur Verwechslung führt. Sogar ein sehr netter Brief wurde von dem Airbnb-Vermieter hinterlassen inklusive einer Karte zum öffentlichen Bad <3 DANKEE!!!!. Zwei Kritikpunkte gibts für die Wohnung trotzdem: Der eben erwähnte Gang ist vorne offen. Wenns kalt ist, zieht die Suppe ebenfalls in den alles andere als hermetisch versiegelten Raum. Außerdem ist das Bad ein echt herunter gekommenes Loch. So sehr dass ich nur ein mal Duschen war. Weniger schmutzig, aber extrem baufällig und zum Teil schon defekt. Die Dusche war ohnehin zwei Tage lang mit Absperrband versehen!?!?! Fragt nicht. 

Auf den Schock sind wir nochmal rausgegangen und in den nahe gelegene スーパー (suupaa – Supermarkt) eingezogen um uns für die kommenden Tage zu rüsten. Und was sahen meine müden Augen dort im Regal liegen? TAIYAKI MIT KASUTAADO FÜLLUNG!! Sprich: Leckeres, teigähnliches, weiches, gefülltes Brötchen in Fischform mit Puddingfüllung. So ging ein zäher Tag doch super zu Ende.

お休みなさい、

ロジャー

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